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Rechte Veranstaltung gestört
Wie auf Indymedia zu lesen ist, wurde in Mainz eine Veranstaltung der „Aktion Linkstrend Stoppen“ durch Aktivist_Innen gestört. Die „ALS“ ist ein Zusammenschluß in der CDU organisierter, aber auch parteiunabhängiger, Konservativer, die sich eine Rückbesinnung zu „christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen“ erhofft. Sie sieht schließlich, typisch konservativer Ideologie folgend, sowohl die CDU, als auch die gesamte Gesellschaft durch einen vermeintlichen Linkstrend und „Multi-Kulti“ bedroht. Der „maroden“ Gesellschaft hält die ALS reaktionäre Gesellschaftskonzepte, bestehend aus einem Kulturrassismus, Homophobie, und Antifeminismus entgegen. Auch mit von der Partie ist, ähnlich wie beim „Bund der Vertriebenen“, ein enormer Geschichtsrevisionismus. So bemängelt die „Aktion Linkstrend Stoppen“ in ihrem Manifest den

mangelhaften Einsatz für eine überfällige würdige Erinnerung an die deutschen Opfer der Vertreibung

04. September: Konzept
Außerdem sind nun Ort und Uhrzeit der Kundgebung sowie Anfahrtsmöglichkeiten bekannt.
Da der „Tag der Heimat“ um 10.30 beginnt, mobilisieren wir für 10.00 Uhr zur Kundgebung. Diese wird an der „Rheingaustraße“ Ecke „Am Schlosspark“ stattfinden.

Geeignete Anfahrtsmöglichkeiten hierfür sind:
Ab: 9.45 Wiesbaden Hbf // An: 10.00 Uhr Biebrich Rheinufer // Mit: Bus 3 // Richtung Wiesbaden-Biebrich Rheinufer
Ab: 9.55 Wiesbaden Hbf // An: 10.07 Uhr Biebrich Rheinufer // Mit: Bus 4 // Richtung Wiesbaden-Biebrich Rheinufer

01.09.2011 // 19.00 Uhr // Kulturkneipe Sabot: Vortrag mit Erich Später

Vortrag mit dem Historiker und Journalist Erich Später:

„Deutschlands Stosstrupp – Der Bund der Vertriebenen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
Im Jahr 2008 beschloss der deutsche Bundestag unter maßgeblicher Beteiligung des „Bundes der Vertriebenen“ die Einrichtung einer Dauerausstellung im Berliner „Deutschland-Haus“ in der Besonders an „das Leid der deutschen Vertriebenen“ erinnert werden soll. Dabei ist zu befürchten, dass der BDV und seine politischen und publizistischen Hilfstruppen die Konzeption der Ausstellung bestimmen werden. Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland waren der BDV und seine Vorläuferorganisationen die wichtigsten Förderer der Reintegration der NS- Eliten auf allen Ebenen der bundesrepublikanischen Gesellschaft. Über Jahrzehnte verfügten ehemalige NS- Aktivisten über großen Einfluss im BDV und seinen angegliederten Landsmannschaften.
Sie bestimmten die westdeutsche Erinnerungspolitik in deren Zentrum vielfältige Formen des Gedenkens an die deutschen „Opfer“ der Alliierten zelebriert wurden.
Außenpolitisch weigerte man sich die Ergebnisse des 2. Weltkrieges zu akzeptieren und forderte die Revision der europäischen Nachkriegsordnung.
In seinem Vortrag wird Erich Später auf zentrale Aspekte dieser Geschichte eingehen und auch über die geplante Ausstellung in Berlin sprechen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung gegen den „Tag der Heimat“ am 04. September in Wiesbaden statt.

01.09.2011 // 19.00 Uhr // Kulturkneipe Sabot

Erster Aufruf + Material

Der erste Aufruf, verfasst von der Wiesbadener Gruppe [c²], findet sich bereits unter der Rubrik „Aufruf“.

Desweiteren gibt es neben tatsächlichen Mobilisierungsmaterialien, die in Kürze jeden Donnerstag in der Kulturkneipe Sabot (Dotzheimerstraße 37. / 65185 Wiesbaden ) abzuholen sind, nun auch einen Werbebanner für’s Web. Einzusehen ist dieser unter der Rubrik „Material“.

Los geht’s!

Am 04. September soll in Wiesbaden der sogenannte „Tag der Heimat“, ausgerichtet vom hessischen Landesverband des „Bund(es) der Vertriebenen“ (BdV), stattfinden. Verschiedene Zusammenhänge rufen dazu auf, diesen kritisch zu begleiten. Denn: Der Versuch in geschichtsrevisionistischer und völkischer Manier deutsche Täter_Innen in Opfer umzudeuten darf nicht unwidersprochen bleiben!
Dieser Blog soll Euch über den Stand der Mobilisierung, Inhalte und vieles mehr informieren – schaut also immer mal wieder rein!